Zitat der Woche: Hayek über Chancengleicheit

Man kann dieses Zitat kleinlich nennen, aber es zeigt sehr schön, wie willkürlich Begriffe wie Chancengleicheit sind.

Niemand sollte so eine Macht über andere Menschen haben. Demut gegenüber der nicht umsetzbaren, persönlich als optimal empfundenen Welt ist schwierig und Gott spielen ist dazu verdammt schiefzugehen.

Es tut weh, aber Zwang auf andere Menschen auszuüben impliziert Gewalt und man muss sich die Frage stellen, inwiefern eine, wie auch immer geartete Macht, wie bei uns die Parteien oder im Ideal die Mehrheit der Bevölkerung, das Recht hat, in das Leben anderer Menschen einzugreifen, damit sich diese so verhalten, wie es den „Herrschenden“ gefällt.

Gründe für Zwang werden sich immer finden und Mehrheiten sich immer instrumentalisieren lassen. Es ist egal, ob es Juden sind, die man für das Unheil der Welt verantwortlich macht, Unternehmer, Kommunisten, der Klimawandel, teure Medikamente für bestimmte Krankheiten, steigende Mietpreise oder Homosexuelle. Nichts rechtfertigt, dass man in die Freiheit eines anderen Menschen eingreift.

Ich hoffe meine Leser machen sich die Mühe darüber nachzudenken, dass ich damit nicht sage, dass man die Freiheit eines Mörders nicht einschränken darf. Das ist natürlich Unsinn, weil dieser schließlich die Freiheit eines anderen bis aufs Äußerste verletzt hat. Diese Übertragungsleistung schaffen viele nicht. Die Abwesenheit von Zwang bedeutet keineswegs Abwesenheit von Regeln des menschlichen Zusammenlebens.

Rosa Luxemburg – Gegnerin der Freiheit:

„Freiheit ist immer nur die Freiheit des Andersdenkenden“

Damit wird Rosa Luxemburg häufig zitiert, jedoch war sie auch Sozialistin. Damit befürwortet sie automatisch massivste Einschränkungen der persönlichen Freiheit und hing einem System nach, dass zwangsläufig Hunger und Tod zur Folge hat.

Daher ist es auch wichtig ihr Zitat im Kontext zu sehen:

„Rosa Luxemburg fordert nämlich nur die Freiheit für anders denkende Kommunisten, nicht aber für anders denkende Liberale, Nationale, Klerikale usw., für diese gilt, so schreibt Rosa Luxemburg an derselben Stelle: Der Sozialismus … hat … zur Voraussetzung eine Reihe von Gewaltmaßnahmen – gegen Eigentum usw., und was sich unter usw. verbirgt wird a.a.O. auch bald klar: Wer sich dem Sturmwagen der sozialistischen Revolution entgegenstellt, wird mit zertrümmerten Gliedern am Boden liegenbleiben. – soviel zur Freiheit der Andersdenkenden …“

https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Rosa_Luxemburg

Sozialistisches Denken und der Wunsch nach Chancengleichheit ist schön und idealistisch, kann aber rein logisch, wenn es politisch umgesetzt werden soll nur in eine Negativspirale führen. Das einzig vernünftige ist eine Gleichheit vor dem Gesetz, alles andere macht das Leben der Menschen willkürlich beeinflussbar und endet, je mehr man ihm helfen möchte immer mehr in der Katastrophe.

Grundlegendes:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ölflecktheorem

https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Politische_Ökonomie

https://de.wikipedia.org/wiki/Korporatismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsinterventionismus

hayek

Ich hoffe ich polarisiere nicht zu hart mit meiner Einschätzung und möchte sagen, dass ich links denkenden Menschen meist nur die edelsten Ideale unterstelle! 🙂

 

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This Post Has 2 Comments

  1. Soll dich kein heilig Band umgeben,
    O Jüngling, schränke selbst dich ein.
    Man kann in wahrer Freiheit leben
    Und doch nicht ungebunden sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

    1. Sehr schön und treffend!

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