Eine Kritik an ETF-Apologeten und der Effizienzmarkthypothese

  Menschen neigen sehr stark dazu Heuristiken zu bilden. Sie nutzen einfache Faustregeln um komplexe Sachverhalte zu bewerten. Unangenehm wird es dann, wenn sie auf dieser Grundlage das Handeln von anderen schlechtreden. Ein Beispiel, wenn es um Aktien geht, ist die Effizienzmarkthypothese, die gerne für die Aussage missbraucht wird, dass alle Informationen zu einem Unternehmen bereits in dessen Aktienkurs eingepreist sind und es daher unmöglich wäre, "schlauer" als der Markt zu sein. Das ist eine sehr bequeme Aussage, die ETF-Jünger Gebetsmühlenartig wiederholen und das wäre auch gar kein Problem, wenn es nicht häufig in arrogantem Gerede enden würde. Es ist ein klassisches Totschlagargument, das man allerdings ohne weiteres zerlegen kann und daran versuchen wir uns heute.
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Was kauft man in der Krise für die maximale Rendite?

Aktien oder ETF?

Dieser Beitrag ist kurz und prägnant, weil es zu diesem Thema nicht viel zu sagen gibt. Ich übe mich hier in simpler Logik und baue eine sinnvolle Gedankenkette auf.
  1. Geld wird meist zuerst dort abgezogen, wo es Risiken gibt.
  2.  Aktien kleiner Firmen sind tendenziell risikoreicher/volatiler.
  3.  In einer Krise sinken die Kurse kleinerer und mittlerer Betriebe besonders stark.
  4. Langfristig weisen kleinere Unternehmen eine höhere Rendite auf. (Quelle)
  5. Einzelaktien bergen in Krisenzeiten ein hohes Risiko, weil schwerer abzuschätzen ist, wie sich ein konkretes Unternehmen in den folgenden Jahren entwickelt und ob es sich nachhaltig erholt.
  6. Man sollte während einer Krise Small Cap ETF erwerben, weil diese kurzfristig stärker fallen und langfristig stärker steigen. Außerdem ist das Risiko, das Einzelaktien mit sich bringen somit ausgeschlossen.
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